Die BFW-Produktinformation

Die BFW-Geräte sind konzipiert unter dem speziellen Gesichtspunkt, unseren Kunden ein Optimum in Bezug auf Genauigkeit und Kostengünstigkeit zu bieten. Aus diesem Grunde stellen wir eine ganze Palette an Geräten zur Verfügung, um gewährleisten zu können, dass in Ihrem ganz konkreten Fall das für Sie optimale Produkt zum Einsatz kommt.

Um Ihnen den Überblick ein wenig zu erleichtern, sollen die wesentlichen Merkmale der einzelnen Geräte bzw. Produktgruppen hier kurz vorgestellt werden.

Geräte zur Erfassung der verbrauchten Heizenergie

Hier haben sich genau zwei Klassen von Geräten auf dem Markt etabliert: Heizkostenverteiler (HKV) und Wärmemengenzähler.

  • Heizkostenverteiler (HKV) sind kostengünstiger.
  • Wärmemengenzähler (WMZ) sind im Prinzip genauer.

Heizkostenverteiler zeigen nicht den absoluten Wärmeverbrauch an, sondern eine relative Größe, die erst im Zusammenhang mit der beheizten Zimmergröße, dem verwendeten Heizkörpertyp und im Vergleich zu den anderen installierten HKV im Haus eine gerechte Verteilung der Heizkosten ermöglicht. Der entscheidende Vorteil von HKV ist der günstige Preis der einzelnen Geräte verglichen mit den im Prinzip genaueren Wärmemengenzählern.

BFW Wärmemengenzähler erfassen direkt mit Hilfe von Durchflusszählern und Temperaturfühlern die verbrauchte Energie, sind also eichfähige Geräte. Sie müssen alle fünf Jahre nachgeeicht werden (Einzelheiten dazu in unserer Eichinformation). Preislich lassen sie sich nicht mit Heizkostenverteilern vergleichen. Ihr Einsatz kann dennoch unter speziellen Bedingungen (Fußbodenheizung, Lufterhitzer, Schwimmbäder, Solaranlagen, Wärmepumpen, Kälteanlagen) sinnvoll bzw. notwendig sein. Ihr Einbau macht in jedem Fall entsprechenden technischen Sachverstand notwendig.

Geräte zur Erfassung des verbrauchten warmen bzw. kalten Wassers

Hier handelt es sich in jedem Fall um Wasserzähler , also geeichte Geräte mit fünf bzw. sechs Jahren Eichgültigkeit (Einzelheiten dazu in unserer BFW-Information zum Eichaustausch.) Sie messen das durchgeflossene Wasser in Kubikmetern (m3), zumeist mit Hilfe eines leichtgängigen Flügelrades. Auch technisch aufwendigere Verfahren wie Ultraschall oder magneto-induktive Methoden setzen sich in zunehmendem Maße durch. Die von uns vorgenommene Unterteilung in Wohnungswasserzähler und Hauswasserzähler zielt mehr auf praktisch relevante Kriterien.